Didf: Jetzt reicht’s!

Schluss mit den Angriffen auf die kurdischen Regionen!
Das türkische und kurdische Volk möchten in Frieden leben.
Erheben wir unsere Stimme gegen das Blutvergießen!
Trotz unzähliger Waffenstillstands- und Friedensangebote beharrt die AKP-Regierung auf Krieg. In Syrien und Libyen agiert sie als Handlanger der NATO und verstärkt in der Region ihre Militäreinsätze. Seitdem setzt sie die Militärtaktiken der israelischen Armee ein und bombardiert dies- und jenseits der Grenzen die kurdischen Regionen.
Wenn man den regierungstreuen Medien Glauben schenkt, handelt es sich bei den Militäroperationen um Selbstverteidigung. Doch das entspricht nicht der Wahrheit. Seit der Parlamentswahl am 12. Juni 2011 verstärkt sie Schritt für Schritt die Spannungen in der Region. Die Militäroperationen sind gegen die gesamte Bevölkerung in der Region, also gegen Kurden, Türken, Araber, Aramäer u.a. gerichtet. Acker und Wälder werden bombardiert, Nutztiere getötet und die Lebensgrundlage von Hunderttausenden von mittellosen Bauern wird vernichtet. Die AKP-Regierung stellt erneut unter Beweis, dass sie trotz anders lautender Lippenbekenntnisse in der kurdischen Frage den Weg der Gewalt ihrer Vorgänger fortsetzt.
Andererseits ist sie bestrebt, die grenzüberschreitenden Operationen auf Syrien auszuweiten und den Boden für einen Militäreinsatz gegen das Land zu bereiten. Dies würde lediglich zur Folge haben, dass das Blutvergießen in der Region verstärkt weitergeht. Diesen neuen Krieg dürfen wir nicht zulassen.
In vielen Städten der Türkei gehen Menschen auf die Straße und fordern das sofortige Ende des Krieges. Sie demonstrieren für den Frieden und rufen: Jetzt reicht’s! Frieden jetzt und sofort!
Die Föderation Demokratischer Arbeitervereine (DIDF) schließt sich diesem Appell an. Sie ruft alle friedenslebenden Menschen in Deutschland auf, sich mit der Demokratie- und Friedensbewegung in der Türkei zu solidarisieren. Das Blutvergießen, das Töten junger Menschen und das Leid der Mütter können nur mit unserer Solidarität beendet werden.”