1. Ausgabe von „Türkei-aktuell“ erschienen

In den letzten Jahren sparen die Medien in Deutschland nicht mit Lob in ihrer Berichterstattung über die Türkei. Auch politisch, insbesondere außenpolitisch wird der Türkei eine wachsende Rolle attestiert. Danach gibt es an der türkischen Demokratie nichts auszusetzen, wenn man von einigen wenigen Ausnahmen absieht.

Kratzt man jedoch an diesem mit medialer Irreführung geschaffenem Image, tritt ein anderes Bild der Türkei ans Tageslicht: Ein „Wirtschaftsboom“, der aufgrund des großen Handelsbilanzdefizits äußerst brüchig ist und auf den sehr schnell ein Knall folgen kann; eine wirtschaftliche Entwicklung, die die Schere zwischen Arm und Reich sehr weit geöffnet hat; Repressionen gegen die demokratische Opposition, inhaftierte Politiker und Journalisten und das Beharren auf einer Kriegspolitik bei der kurdischen Frage passen nicht zu dem gezeichneten Bild von einem demokratischen Staat.

 

„Türkei aktuell“ möchte dazu beitragen, am in Europa herrschenden Türkei-Image zu kratzen. Mit Analysen, Hintergrundinfos, aktuellen Berichten und Interviews soll der Newsletter die Rückseite der Medaille in den Vordergrund rücken. Dossiers zu wirtschafts-, innen- und außenpolitischen Themen sollen Interessierte in der Bundesrepublik bei ihrer Öffentlichkeits- und Solidaritätsarbeit unterstützen. Die Folgen der Außenpolitik der EU und insbesondere der Bundesregierung sollen dabei besonders unter die Lupe genommen werden.

Das Ziel ist, zur Beseitigung der Informationsdefizite und der Desinformation im Hinblick auf die Türkei beizutragen. Die Redaktion möchte eine kleine Lücke in diese Desinformationsfront reißen.

Mehr Infos: www.tuerkei-aktuell.info