Skyfall

Original: Skyfall – The IMAX Experience

Skyfall ist der 23. Film der James-Bond-Serie. In nur wenigen Tagen schafft es der mittlerweile 50jährige Blockbuster an die Spitze der Kinocharts.

Sykfall beginnt in Istanbul. Der berühmte britische Geheimagent ist auf der Suche nach einem Datenträger, der wichtige Informationen in Bezug auf NATO-Agenten enthält. Er stößt auf den Täter, jedoch kann dieser vorerst entkommen. Bond ist verletzt und kehrt erst nach einiger Zeit nach London zurück. Dort erhält er von seiner Chefin M den Auftrag wieder nach dem Täter zu suchen. Doch dieser stirbt und alles was ihm bleibt ist ein Jeton, der ihn zu einem Casino führt. Bond lernt dort Sévérine kennen, die ihm die Frage nach Raoul Silva, dem Auftraggeber, auflöst. Zusammen fahren sie auf Silvas Anwesen, um diesen zu töten, doch sie werden noch auf dem Weg gefangen genommen. Silva erzählt Bond, dass er früher ebenfalls als MI6-Agent für M gearbeitet habe und sich nun an ihr rächen will. Während eines Gefechtes kommt Sévérine ums Leben. Bond aber kann ihn überlisten und kehrt mit ihm zurück nach London. Silva kann dennoch entkommen und eine weitere Verfolgungsjagd beginnt. Um sich endgültig bei M zu rächen, stürzt er in eine Gerichtsverhandlung und zielt auf sie. Doch Bond gelangt wieder zur rechten Zeit zum rechten Ort und kann M retten. Er lockt Silva in sein altes Elternhaus Skyfall, damit er ihn vernichten kann. Silva versucht M zu erschießen, aber Bond kann im letzten Augenblick Silva töten. Zurück in London nimmt James Bond seinen nächsten Auftrag an.

 

Nach dem Film stellt sich allmählich die Frage: Wer ist der britische Geheimagent eigentlich? Ian Fleming, der Schöpfer der Ikone ist nicht etwa der ein oder andere übliche Autor. In seiner Figur James Bond spiegelt der Autor sich selbst wieder. 1908 in London geboren, war Fleming selbst reisender Geheimagent. Inmitten des zweiten Weltkrieges, war dieser als Spion in Moskau stationiert. Zum Beispiel arbeitete für Major Colin Mcveigh Gubbins, Kommandeur der britischen Spezialeinheiten. Dieser hatte eine Vorliebe, seine Berichte mit dem Buchstaben „M“ zu unterschreiben. Wir erinnern uns an James Bond Chefin „M“ Und die Liste geht noch weiter: Nach einem gelungen Auftrag nimmt sich Flemming frei und verbringt seine Zeit auf seinem Anwesen „Goldeneye“, wo er seinen ersten Roman „You only live twice“ schreibt. Jede einzelne bedeutende Bond-Eigenschaft lässt sich zurückverfolgen. Doch im Laufe der Jahre nehmen die Charaktereigenschaften des James Bond ab. Immer mehr wird Rücksicht auf die Wünsche der Produktionsfirma geachtet. Dabei schweift der Film weiter von der Realität ab: Casinobesuche, teure Anzüge und natürlich Bondgirls dürfen in keinem Film mehr fehlen. Konsumbereitschaft steht im Vordergrund. Geldmangel? Das dies ein Problem bereiten könnte, wird nicht einmal in Erwägung gezogen. Diese Markenzeichen sollen das Fantastische und Überragende an dem Agenten hervorheben. Wozu sorgen machen, wenn es ihn gibt? Er ist derjenige, der die Lizenz zum Töten besitzt. Er ist Agent 007. Er ist Bond, James Bond.

 

Auch dieses Mal übertrifft sich ein James-Bond-Film. Und dabei wurde weder an Spezialeffekten noch an tragischen bis melodramatischen Szenen gespart. Selbst auf Nicht-Fans wirkt der Film komplett ein. Denn eines muss man dem Blockbuster auch nach 50 Jahren lassen: Ob Realitätsgetreu oder nicht, Nervenkitzel bis in die letzte Sekunde ist versprochen.