10 Jahre Irakkrieg – Eine Bilanz

2003 begannen die amerikanischen Imperialisten den völkerrechtswidrigen Irakkrieg, wie sich später herausstellte, mit einem erfunden und erlogenen Kriegsgrund. Der damalige Präsident der USA, George W. Bush, verkündete nach nur 6 Wochen voreilig das Ende des Krieges. Viele Iraker und US-Soldaten sollten noch für die Lügen des US-Regimes mit dem Leben bezahlen.

Nach dem angeblichen Ende des Irakkrieges ging der eigentliche Irakkrieg erst richtig los. Aufständische verwickelten die US-Armee immer wieder in Kämpfe, Autobomben und Selbstmordattentäter sprengten sich in die Luft. Die US-Streitkräfte antworteten in üblicher Manier mit Menschrechtsverletzungen, wie dem willkürlichen Ermorden von Zivilisten, Folter, Vergewaltigung und anderer sexueller Demütigung der schlimmsten Sorte.  Bei Kampfhandlungen, Bombardements und Anschlägen starben bis Mitte 2011 405.000 irakische Zivilisten. Andere Schätzungen gehen von bis zu einer Millionen Toten aus und einer weit aus hören Zahl von Verletzten.

Zu all diesem Übel kommt noch die von den USA und Großbritannien benutzte hochradioaktive und stärkere Uranmunition hinzu. Das UMRC (Uranium Medical Research Center) geht von 100-200 Tonnen verschossener Uranmunition aus, die den Irak radioaktiv verseuchen. Nicht nur, dass ein Treffer mit dieser Munition einen grausamen Tod zur Folge hat, beim Aufprall wird der Großteil der Bewegungsenergie in Wärmeenergie umgewandelt. Das Geschoss schmilzt und durch das Loch in der Panzerung ergießt sich eine brennende Wolke kleinster Uran- und Uranoxid-Partikel ins Innere des Fahrzeugs. Die Besatzung wird bei lebendigem Leib eingeäschert. Aber die Schäden, die die Bevölkerung durch die Strahlung erleidet, sind enorm. Die Fälle von Leukämie, Hirntumoren und anderen Krebserkrankungen sind seit 2003 jährlich um mehr als das 10 fache gestiegen. Seit Beginn der Uranmunitioneinsätze sind über Tausend missgebildete Kinder mehr geboren worden.