Frankfurter Rechte gespalten – Mund-Bürger vs Pegida Reloaded

Aylin Melis Ayyildiz

Heidi Mund – fundamentalistische Christin ohne Nächstenliebe, Anführerin ohne Ahnung, Gründerin ohne Grips. Trotz ihrer Defizite bleibt Heidi Mund beharrlich. Beharrlich wie ein besonders hartnäckiger Fleck im schönen Perserteppich. Mit immer weniger Teilnehmern an den Montagstreffen wirkt die ganze Veranstaltung der Hobbyfaschisten mittlerweile eher erbärmlich. Das scheint auch die Heidi erkannt zu haben, denn ihr neuester Versuch, die rechte Szene in Frankfurt aufleben zu lassen, besteht darin, ihre Meetings von Montagabend auf den Samstagnachmittag zu verschieben. Ihr Plan konnte transparenter nicht sein, weswegen es an Gegendemonstranten selbstverständlich nicht mangelte.

Weniger transparent ist der Wettkampf der Islamhasser um die Vorherrschaft in Frankfurt ganz nach dem Motto: Frankfurt sucht den Supernazi. Mund gründete „Pegida Frankfurt“, nein nicht FRAGIDA, das waren wieder andere. Ist aber auch egal denn Nazidachverband Pegida Dresden wetterte gleichermaßen gegen beide Organisationen, weshalb der Heidi nichts anderes übrig blieb, als ihren Trupp als „Freie Bürger für Deutschland“ anzumelden. Frei? Wohl eher frei von jeglicher Intelligenz. Der Name offenbar inspiriert durch ihren Göttergatten Mathias Mund, seit kurzem für die Freien Wähler im Frankfurter Stadtparlament. Für Frankfurts Gegendemonstranten gibt es bald viel zu tun. Mund-Bürger hier, Pegida Rhein-Main dort. Was auch immer in den kommenden Tagen aufläuft, braun bleibt braun und Nazipropaganda wird hier nicht geduldet!