Marburg: Gesprächsrunde über die Aktuelle Situation in der Türkei

Die DIDF Jugend Marburg Hochschulgruppe der Philipps Universität Marburg Veranstaltete eine Gesprächsrunde am 17.Oktober Montag in der Philosophischen Fakultät. Der Anlass dafür waren die Gäste aus der Türkei, Onur Öztürk vom Linken Verlag „Evrensel“ und Fuya Alikoc von der Partei der Arbeit (Emek Partisi) die wegen der Frankfurter Buchmesse da waren und vorher Die Universitätsstadt Marburg besucht haben.

Aufgrund dieses Anlasses liess sich die Hochschulgruppe der Marburger Universität sich diese Gelegenheit nicht entgehen und nutzte diese auch in einer kleinen Runde.

Die Gäste hielten zu Anfang einen kleinen Vortrag zur derzeitigen Lage in der Türkei und Anschliessend konnten die Teilnehmer ihre Fragen stellen.

Der Referent Onur Öztürk vom „Evrensel“ Verlag fing in seinem Vortrag damit an zu verdeutlichen wie schwer es ist zurzeit die tag täglichen Geschehnisse aus den Medien zu verfolgen. Öztürk: „wenn man sich die frage stellen würde was sich seit dem Letzten Jahr verändert hat kann man sagen das in jedem Augenblick etwas passieren kann, tag täglich was passiert und es auch schwer ist aus den Medien es zu verfolgen, die AKP hat sich in der ganzen Situation sich verstaatlicht in dem sie die anders denkenden Organe aufgehoben und verboten haben.“

Anschliessend führte die Referentin Fulya Alikoc von der Partei der Arbeit fort und erwähnte das auch die AKP Wähler durch den Ausnahmezustand in der Arbeit betroffen sind aber desto trotz ihre Wut an ihren Arbeitgebern auslassen statt an der Regierung. Und führte weiter aus das: „immer mehr Menschen werden von der derzeitigen Lage betroffen werden sei es Arbeitskündigungen etc. dadurch die betroffenen Anzahl immer höher wird, so das es bis in die Familie beeinflusst, somit wird auch der druck der betroffenen gegen diesen Staat auch sich vergrössern und hat somit auch eine grosse Chance sich in eine Bewegung zu umwandeln“

Zum Schluss haben beide Referenten verdeutlichen wollen das es in der aktuellen zeit eine Bewegung nicht weg zudenken ist und auch machtbar ist und dies zwinge ihrer Meinung auch, die linke sozialistische Bewegung dazu sich zu Bündeln. Dies sei auch ihr Ziel derzeit, ein gemeinsames demokratisches Bund.

Auch wurde an dem Abend Seitens der Referenten Fragen z.B. bezüglich der Geflüchteten Situation in Deutschland gestellt. So das die Teilnehmer einiges aus der Bundesrepublik berichtet haben. Es wurde erwähnt das vor allem die Geflüchteten Debatte auf sozial Netzwerken sehr groß diskutiert wird und das im Internet Rassen Feindliche Kommentare immer mehr auftauchen. Auch wurde berichtet das Migrantinnen wie türkeistämmige meist eine nicht tolerante Haltung gegenüber Geflüchteten aufzeigen obwohl sie es selbst durchlebt haben zur Zeiten der ersten Gastarbeiter zeit in Deutschland.

Eren Gültekin