Die DIDF-Jugend Bayern wurde gegründet

Alev Bahadir

Am Wochenende vom 18. – 20. November war es so weit. Fast 30 Jugendliche aus unterschiedlichen Regionen Bayerns kamen zusammen, um einen großen Schritt in ihrer Jugendarbeit zu leisten. Bei der ersten Landeskonferenz in Pleinfeld nahmen sich die jungen Aktiven unterschiedlicher Themen an. In einer Anfangsdiskussion ging es um die Bedeutung eines Landesverbandes, sowie die strukturelle und politische Notwendigkeit, die bestehenden Ortsgruppen zu stärken und neue aufzubauen. Auch das bestehende Projekt „Potential Vielfalt“ – ein Kooperationsprojekt des Bayerischen Jugendrings, der DIDF-Jugend, des BDAJ und der Assyrischen Jugend Mitteleuropa – war Gegenstand der Einführung. „Das Kooperationsprojekt bietet uns eine gute Grundlage, an der wir auch unsere politische Arbeit ansetzen können“, so Mahlet Sokolowski vom neuen Landesvorstand.

In einer zweiten Runde wurde die neue Satzung der DIDF-Jugend Bayern diskutiert und abgestimmt. Aziz Aslan, ebenfalls Mitglied im Landesvorstand, kommentierte die Diskussionen um die Satzung wie folgt: „Eine Satzung bildet den Grundstein eines Jugendverbands. Deshalb ist es umso wichtiger, dass die Mitglieder die Möglichkeit haben, sich mit dieser auseinander zu setzen und sie zu kommentieren oder sogar Änderungswünsche heranzutragen“. Nach der Satzungsberatung wurde diese abgestimmt und der Landesverband der DIDF-Jugend Bayern somit gegründet.

In der anschließenden Phase wurde die Arbeit der DIDF-Jugend in Bayern näher betrachtet. Diese Runde wurde in drei thematische und methodische Phasen eingeteilt. In der Kritikphase wurde unser Umgang mit der politischen, der kulturellen und der Öffentlichkeitsarbeit bewertet. Danach gingen die Teilnehmer in die Utopiephase, in der den Jugendlichen an Wünschen für ihre Arbeit keine Grenzen gesetzt waren. In der realen Phase wurden tatsächliche Bedürfnisse und kommende Aufgaben für die Arbeit der DIDF-Jugend Bayern festgelegt.

Als im Anschluss der 7-köpfige Landesvorstand der DIDF-Jugend Bayern gewählt wurde, waren alle zufrieden. „Wir stehen vor einer ganz neuen Aufgabe. Eine spannende und neue Zeit erwartet uns jetzt. Ich glaube ich kann für uns alle sprechen, wenn ich sage, dass wir alle dieser neuen Aufgabe freudig entgegen blicken“, so Sokolowski.

2Die Pläne für 2017 wurden erstellt und die Jugendlichen verließen die Gründungskonferenz motiviert und gestärkt.